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Mark-Andreas Schlingensiepen

1956 in England geboren, studierte am Robert-Schumann-Institut der Musikhochschule im Rheinland. Weiterführende Studien u.a. in einer Meisterklasse mit dem NDR Rundfunkorchester schlossen sich an.Seit dessen Anfängen ist er der künstlerische Leiter des notabu.ensemble neue musik. Außerdem lehrte Schlingensiepen 20 Jahre lang an der Robert-Schumann-Hochschule, wo er das Studio für Neue Musik leitete. Seit 1985 ist er international als Dirigent (u.a. beim Bruckner Orchester Linz, beim Münchner Rundfunkorchester, an der Saarländischen Staatsoper, beim Iceland Symphony Orchestra) in Erscheinung getreten, hat aber auch als Komponist und Bearbeiter (z.B. von Live-Musik zu Stummfilmen) Renommee erworben. Er komponierte im Auftrag der Berliner Festspiele, des Kultusministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen oder des Goethe-Instituts in Paris. Seine Partituren wurden zuletzt in Buenos Aires, Mexiko und an der University of Chicago aufgeführt. Die von ihm geleitete Einspielung seiner Fassung der Originalmusik zu Eisensteins "Panzerkreuzer Potemkin" wurde mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet.
Weitreichende Beachtung erwarb sich das Ensemble bei seiner Biennale der Neuen Musik "Ohren auf Europa" in der Düsseldorfer Tonhalle. Bei diesem Festival werden die Programme jeweils in Zusammenarbeit mit einem herausragenden, international arrivierten Komponisten (oder Interpreten) als Kurator für das Ensemble entwickelt. Die Biennale führte zur Zusammenarbeit mit Günther Becker (1993), Manfred Trojahn (1995), Siegfried Palm (1997), Heinz Holliger (2000), Friedrich Cerha (2003), Beat Furrer (2005) und Lukas Ligeti (2007). Kurator 2009 ist der polnische Komponist Kzrysztof Meyer (siehe Biografie auf Wikipedia).

Ausführliche Informationen über Mark-Andreas Schlingensiepen finden Sie auf: schlingensiepen.info.